Geburtsschwierigkeiten



Es sollte ein freudiges Ereignis sein. Doch dann das: Die Hündin presst und presst, aber kein Welpe kommt heraus oder die ersten Welpen werden problemlos geboren, aber dann bleiben die Wehen aus.


Wer erkrankt?


Stress ist einer der häufigsten Gründe für Geburtsschwierigkeiten. Darum: Wenn die Hündin wirft, sind Ruhe und Geduld die erste Hunde-Halter-Pflicht. Kranke und erschöpfte Hündinnen sind oft zu schwach für die Geburt. Schliesslich können die Welpen zu gross für den Geburtskanal sein.


Wie erkennt man es?


Bei hohem Fieber, bei übel riechendem Ausfluss oder wenn die Hündin sehr erschöpft wirkt, sollte der Tierarzt verständigt werden. Auch wenn die Hündin länger als eine Stunde presst, ohne dass der erste Welpe geboren wird oder wenn zwischen den Geburten der letzten Welpen mehr als 3-4 Stunden liegen, können Geburtsschwierigkeiten vorliegen.


Was ist zu tun?


Man kann es gar nicht oft genug wiederholen. Ruhig bleiben! Bevor Sie Ihre Hündin ins Auto packen und zum Tierarzt fahren, rufen Sie ihn an und schildern Sie ihm genau das Problem. Führen Sie während der Geburt Protokoll und notieren Sie genau die Uhrzeiten. Denn unser Zeitgefühl ist nicht zuverlässig und in der Aufregung kommen uns fünf Minuten wie eine Ewigkeit vor. Erst wenn der Tierarzt es sagt, bringen Sie ihm die Hündin.